Compliance-Profil (Pro)

Das Compliance-Profil erfasst ein Asset als System und enthält die Angaben, die auf jedem daraus erzeugten Deliverable erscheinen. Öffnen Sie das Asset, das Ihre Systemgrenze darstellt, gehen Sie zum Tab Compliance und dann zu Profile.

Das Formular für das Compliance-Profil

Profilfelder

FeldFunktion
EnabledAktiviert die Compliance-Verfolgung für dieses Produkt.
Automatic SyncHält POA&M-Einträge mit den Befunden synchron.
POA&M ID PrefixNummerierung der Einträge. Erforderlich. Einträge werden standardmäßig als V-1, V-2 usw. nummeriert.
Impact LevelLI-SaaS, Low, Moderate oder High.
Cloud Service ProviderDer CSP-Name, wie er auf den Deckblattdaten des POA&M erscheinen soll.
System / Offering NameDer Systemname, wie er auf den Deckblattdaten des POA&M erscheinen soll.
FedRAMP System IdentifierDie Kennung Ihres Systems, zum Beispiel F00000042.
Default Point of ContactDer Ansprechpartner, der auf Einträge ohne eigenen Ansprechpartner angewendet wird.
Scan Item PolicyEntweder alle offenen Einträge einbeziehen oder nur überfällige Scan-Einträge.
OSCAL SSP ReferenceOptional. Wenn gesetzt, verweisen generierte OSCAL-POA&Ms darauf über import-ssp.

Eine Scan-Item-Policy wählen

Nur überfällige Einträge ist das FedRAMP-ConMon-Minimum. Include all open items ist die konservativere Wahl und die Standardeinstellung.

Speichern und Synchronisieren

Save Compliance Profile erfasst das Asset. Das POA&M-Register füllt sich anschließend aus den vorhandenen Befunden des Assets, und der Rest des Compliance-Tabs wird verfügbar.

Bei aktivem Automatic Sync hält sich das Register selbst aktuell — siehe Das POA&M-Register. Sync POA&M Now führt sofort eine Synchronisierung durch, was direkt nach einer Profiländerung oder dem Import eines neuen Scans nützlich ist.

Nur über die API verfügbare Einstellungen

Zwei Profileinstellungen befinden sich nicht im Formular und werden über die Compliance-API gesetzt:

  • Default scan controls — die Kontrollen, die Scanner-Befunden ohne eigene Kontroll-Zuordnung zugeschrieben werden. RA-5 ist die gängige Wahl für Ergebnisse von Schwachstellenscans. Befunde, die doch eigene Kontrollverweise mitbringen, werden stattdessen anhand dieser zugeordnet; siehe Kontrollabdeckung.
  • Configuration test types — die Testtypen, deren Befunde als Konfigurationselemente behandelt werden, was die CM-6-Konsolidierung im Register steuert.

Nachvollziehbarkeit

Compliance-Profile unterliegen der Audit-Historie: Jede Änderung protokolliert, wer was wann geändert hat.